Was soll nur aus uns werden, wenn die Denkmaschinen für uns die intelligente Arbeit machen. Wie aber trotzdem noch unser Geld verdienen müssen, um zu überleben.
Hat sich darum eigentlich schon mal jemand Gedanken gemacht ? Ich denke, wir müssen noch nicht einmal auf die künstliche Dummheit warten. Der Zustand ist schon längst erreicht. Arbeit war nämlich einmal viel mehr als das Einholen von Liquidität, um etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Und die stehen ganz am Ende der Bedarfskette eines modernen Menschen in der westlichen Zivilisation.
Früher gab es noch Erfüllung in der Arbeit. Der Beruf. Das kommt von Berufung.Der Mensch erfüllt seine Aufgabe in der Gesellschaft. Aber was ist heute damit? Wo hat uns der ganze Scheiß hingeführt? Ich sage in die falsche Richtung. Die Welt wird immer mehr zum Zoo der infantilen Konsum-Maden. Die Menschheit verliert jeden Tag ein bisschen mehr von ihrer Identität.
Ich meine, wir haben einen Bundeskanzler, der uns dazu auffordert, mehr zu arbeiten. Die 40 Stunden in der Woche sind ja wirklich ein Klacks. Und Wochenende wird auch völlig überbewertet. Außerdem arbeiten die in Berlin wahrscheinlich auch an einer Änderung für den Renteneintritt. 24 Stunden nach dem wohlverdienten Todeszeitpunkt. Wenn der Körper schon kalt ist, aber das Herz noch warm.
Die entscheidende Frage,um die es mir in diesem Text hier geht ist: Welche Arbeit? Was machen? In der nächsten Zeit wird die Büroarbeit von KI übernommen. Und der Rest dann in wenigen Jahren von Robotern. Die Geschichte mit den neuen Jobs durch KI ist Bullshit. Das eine technik-revolution neue Jobs schafft gilt nur solange, solange der Mensch noch etwas besser kann als die Maschine. Aber was bei Dampfmaschinen noch gegolten hat ist heute Schnee von vorgestern. Es gibt in Zukunft nur noch sehr wenige Tätigkeiten in denen der Mensch konkurrenzfähig wäre. Er wird spätestens beim Vergleich der Kosten den Kürzeren ziehen.
Das mit den neuen Jobs ist also kurz gesagt: BULLSHIT. Das erzählt man nur um die Idioten zu beruhigen.
Aber wir müssen gar nicht mehr warten. Wir sehen heute schon einen Mangel an menschenwürdiger Arbeit. Ich musste letztens daran denken, wie unerfüllend es sein muss, als Regaleinräumer in so einem Billigladen zu puckeln. Zusammen mit einem halben Dutzend anderen Mindestlöhner irgendwelchen Ein-Euro Mül in dei Regale packen, um nicht zu Hause zu sitzen und Bürgergeld zu kassieren. Denn das ist ja viel schädlicher für die Gesellschaft.
Wie leben in einem System, das immer mehr Menschen keine Perspektiven mehr anbietet. In meinem Blog werde ich immer wieder schreiben, wie tot das Pferd Kapitalismus ist, auf dem wir immer noch sitzen. Ohne das wir reiten würden.Dieses System ist seit Jahrzehnten keinen Schritt vorwärts gekommen.
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